Google hat angekündigt, dass Cookies von Drittanbietern bis 2023 verschwinden werden. Grund dafür sind neue europäische Gesetze und Vorschriften zum Online-Datenschutz. Was sind die Auswirkungen für Unternehmer im grenzüberschreitenden e-Commerce und wie können Sie sich darauf vorbereiten? Wir klären Sie auf.
Alternativen
Das Verschwinden der Cookies von Drittanbietern betrifft Online-Shops und andere Online-Unternehmer. Es wird schwieriger, bestimmte Zielgruppen mit Anzeigen und Kampagnen anzusprechen. Außerdem sind die Verbraucher heute sehr technikaffin und machen sich mehr Sorgen um den Online-Datenschutz. Daher ist es wichtig, über Alternativen nachzudenken.
Konkrete Folgen
Genauer gesagt, werden Analysen, Targeting und Remarketing schwieriger. Auch die Messung der Wirkung von Kampagnen wird schwieriger werden. Infolgedessen wird es schwieriger werden, die Wirkung von Anzeigen zu verstehen.
Was können E-Commerce-Unternehmer tun?
1. Erstanbieter-Cookies bleiben
Die Datenerfassung zur Selbstverwaltung bleibt bestehen. Daten über das Verhalten der Besucher in ihrer eigenen Umgebung, wie z. B. die besuchten Seiten und die verbrachte Zeit, sind für die Schaltung von Anzeigen und Kampagnen von großer Bedeutung.
2. Verwendung derInteressenausrichtung (FLoC)
Google bringt ein Tool auf den Markt, das die Interessen von Nutzergruppen bündelt, ohne Cookies von Dritten zu verwenden. Diese Daten können dann anonym an Werbetreibende weitergegeben werden.
3. Hochladen von APIs
Einige Plattformen ermöglichen das Hochladen von Verkaufsdaten über eine API. Durch die Verknüpfung dieser Daten mit E-Mail-Adressen kann die Wirkung von Anzeigen weiterhin gemessen werden.
4. Zustimmungsmodus
Wenn die Verbraucher dem Tracking nicht zustimmen, aktivieren Sie den Zustimmungsmodus. Diese Funktion von Google füllt fehlende Daten durch maschinelles Lernen aus.
5. Server-seitige Markierung
Mit Google und anderen Anbietern ist es möglich, Besuchern, die sich zu Ihrem Webshop durchklicken, eine Klick-ID zu geben. Diese sendet Informationen über die Benutzeraktionen des Besuchers direkt an Sie. Diese Funktion befindet sich in der Entwicklung und wird noch ausgebaut.
6. Kontextbezogene Zielgruppenansprache
Contextual Targeting ist eine Art der Werbung, die es Ihnen ermöglicht, Ihre Anzeigen (insbesondere Display-Varianten wie Banner) auf Websites zu platzieren, die in den Kontext Ihres Produkts passen. Denken Sie an ein Banner für Leasingfahrzeuge auf der Website eines Autohändlers. Durch den Einsatz von immer ausgefeilteren NLP-Technologien können diese Art von Anzeigen automatisiert und auf den Markt zugeschnitten werden. Auch nützlich für E-Commerce-Webshops mit internationaler Ausrichtung.
Und jetzt?
Es bleibt abzuwarten, wie sich der Wegfall der Cookies von Drittanbietern auf die Online-Anzeigen auswirken wird. Das werden wir herausfinden müssen, sobald die Änderung umgesetzt ist. Aber eines ist sicher: Alternativen sind weithin verfügbar. Mit diesen Tipps können Sie sich als E-Commerce-Unternehmer zumindest so gut wie möglich vorbereiten.